Wohnimmobilien – krisenfeste, rentable Anlagen
2010-04-26 11:10
Wohnimmobilien – krisenfeste, rentable Anlagen
In Ballungsgebieten und Städten ab 20.000 Einwohner wird vornehmlich investiert. Diese Gebiete mit guter Infrastruktur und Kaufkraft bestimmen die Lage der Objekte. Attraktive Wohnungen sollten sich an wachsenden, wirtschaftlich stabilen Standorten befinden und den Wandel in der Bevölkerungsstruktur beachten.
Auf Grund geringer Neubauten, aber wachsender Zahl der Haushalte wird in Städten wie Hamburg, München, Stuttgart, Köln usw. eine Wohnraumverknappung eintreten. Bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware, in der Folge werden die Mieten ansteigen.
Ein hohes Instandhaltungsrisiko bei Bestandsbauten sowie eventuell erhöhte Kosten bei der Umsetzung für energiesparendes Wohnen, gibt den Neubauten viel höhere Kosten- und Kalkulationssicherheit. Favorisiert werden Neubauten auch wegen der zeitgemäßen Ausstattung in Bezug auf Grundriß, Fußbodenheizung, moderne Einbauküchen sowie Wohnungsanzahl und Größe. Der Wohnungsmix kann nachfragegerechter berücksichtigt werden.
Mit einer Entspannung auf den Wohnimmobilienmärkten ist derzeit kaum zu rechnen, wenn man sich die Leerstandsentwicklung und das Neubauvolumen betrachtet. Wohnungsbestände ab dem Baujahr 1995 wird in den größten Städten wieder gefragt sein. In Städten mit positiver Bevölkerungsentwicklung und guten Wirtschaftsperspektiven könnten Stabilität ja sogar Zuwächse erreicht werden.
Die Stadt München reagiert auf die Wohnungsknappheit mit der verstärkten Förderung von Wohnungsbau. Jährlich werden in München etwa 5.000 bis 7.000 neue Wohnungen gebraucht. Das jährliche Wachstum an fertig gestellten neuem Wohnraum in München bleibt dennoch weit hinter dem ermittelten Bedarf zurück. Der Leerstand an Wohnungen in München liegt mit 1,1% weit unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt. In Köln ist die Situation ähnlich.
Unverzichtbar für eine solide Altersvorsorge und ein lohnendes Investment sind Wohnimmobilien, egal ob selbst genutzt oder vermietet.
In guten und mittleren Lagen kann man von einer Bruttorendite von 6 bis 7,5% aus.
Es gibt keine Anzeichen einer kommenden Krise im Bereich der Wohnimmobilien. Die Preise für Reihenhäuser und Grundstücke für Eigenheime blieben fas unverändert, aber bei Mieten stiegen die Preise um 1,1% für Eigentumswohnungen um 1%.
Erkennbar ist eine Veränderung der Preissituation auf dem Wohnungsmarkt bei andauernder Schwäche erst nach etwa einem Jahr. Das heißt, eine Abschwächung des wirtschaftlichen Umfelds schlägt sich mit einer zeitlichen Verzögerung nieder.
Anlagen in deutsche Wohnimmobilien bieten einen guten Schutz vor Inflation. Der Immobilienertrag lag in den letzten Jahren immer mehrere Prozentpunkte über der Inflationsrate. Anleger konnten in den letzten 12 Jahren mit deutschen Immobilien inflationsbereinigt zusammengerechnet einen Ertrag von rund 50% erzielen. Bei Aktien war der Ertrag ähnlich hoch, aber sie mussten höhere Wertschwankungen hinnehmen ja sogar Verluste. Allerdings weichen diese Erfolge regionalbedingt von einander ab.
Als richtige Kapitalanlage wird derzeit die Wohnimmobilie wieder attraktiv. Entscheidend sind die Lage, Miethöhe und Größe der Wohnimmobilie. Höher rentabel können gewerbliche Objekte sein, sind aber risikointensiver.
In der Finanzkrise wächst die Zahl derer, die mit einer Wohnimmobilie ihre persönliche Altersvorsorge einrichten. Der Trend ganze Immobilienpakete zu erwerben ist selten geworden.
